NEBENJOB · TIERBETREUUNG · SCHWEIZ

Hundesitter, Katzenbetreuung und Gassi gehen als Nebenjob

In der Schweiz leben rund eine halbe Million Hunde und deutlich über eine Million Katzen — und ihre Halterinnen und Halter arbeiten, reisen und werden krank. Wer verlässlich ist und Tiere mag, findet hier die Kategorie mit der treuesten Stammkundschaft: Wer einmal einen guten Sitter gefunden hat, wechselt nie wieder.

0 % Gebühr bis 31. Okt., danach 9 % · Kunden zahlen dich direkt · In der ganzen Schweiz · Anmeldung in 3 Minuten

Kostenlos anmelden

Kostenlos, dauert ein paar Minuten. Keine Kreditkarte.

Werkara-Taskerin geht mit drei Hunden am Rhein in Basel spazieren, gegenüber das Münster

Was die Arbeit konkret heisst

Das sind die Aufträge, die Kundinnen und Kunden in dieser Kategorie am häufigsten ausschreiben.

Gassi gehen

Ein bis zwei Spaziergänge am Tag, meist mittags oder am frühen Abend, oft als feste Verabredung über Monate.

Hundebetreuung tagsüber

Betreuung während der Arbeitszeit, bei dir oder bei der Kundschaft. Höherer Ansatz, planbare Tage.

Katzenbetreuung in den Ferien

Ein bis zwei Besuche täglich: füttern, Kistchen, kurz Gesellschaft leisten. Der häufigste Ferienauftrag der Schweiz.

Kleintiere und Besuche

Kaninchen, Vögel, Fische, Pflanzen giessen und Post leeren während der Abwesenheit. Kurze Aufträge, die sich gut kombinieren lassen.

Was du verdienen kannst

Du legst deinen Preis selbst fest und vereinbarst ihn direkt mit der Kundschaft — Werkara nimmt bis Ende Oktober 2026 keine Gebühr, danach 9 %. Die Zahlen unten sind übliche Marktpreise in der Schweiz, kein Werkara-Tarif.

Auftrag Üblicher Ansatz
Gassi gehen (1 Std.) CHF 25–35 pro Spaziergang
Hundebetreuung tagsüber CHF 45–75 pro Tag
Katzenbesuch CHF 20–30 pro Besuch
Übernachtung / Ferienbetreuung CHF 50–90 pro Nacht

Richtwerte. In Zürich, Zug und Genf liegen die Ansätze höher als auf dem Land, ebenso abends, am Wochenende und bei kurzfristigen Aufträgen. Einkommen aus Aufträgen ist steuerpflichtig — siehe unseren Artikel zu Steuern und AHV.

Wen wir suchen

Erfahrung mit Tieren, nicht unbedingt beruflich

Eigene Hunde, Erfahrung aus der Familie, ein Tierheim-Einsatz: Das gehört ins Profil. Kundschaft vertraut hier stärker auf Bewertungen als auf Papiere.

Zuverlässigkeit vor Flexibilität

Ein Hund muss zur abgemachten Zeit raus. Diese Kategorie belohnt Pünktlichkeit mehr als jede andere.

Ab drei Hunden gilt anderes Recht

Wer gewerbsmässig mehr als drei Hunde gleichzeitig fremder Halter betreut, braucht eine kantonale Bewilligung nach Tierschutzgesetzgebung.

So funktioniert es

Von der Anmeldung bis zum ersten bezahlten Auftrag in drei Schritten:

  1. Kostenlos anmelden — Dauert ein paar Minuten auf der Website. Keine Anmeldegebühr, keine Kreditkarte.
  2. Profil erstellen — Sag, was du machst, wo du arbeitest und was du verlangst. Fotos und allfällige Ausweise dazu.
  3. Aufträge erhalten — Kundschaft in deiner Nähe schreibt Aufträge aus. Du wählst, was passt, machst dein Angebot und klärst die Details direkt.

Gut zu wissen vor dem ersten Auftrag

Einzelne Hunde und Katzen betreuen ist frei. Ab der gewerbsmässigen Betreuung von mehr als drei Hunden aus verschiedenen Haushalten gleichzeitig braucht es eine Bewilligung des kantonalen Veterinäramts, an die ein Ausbildungsnachweis geknüpft ist. In mehreren Kantonen ist zudem für Hundehaltende der SKN-Kurs oder ein kantonaler Sachkundenachweis vorgeschrieben.

Mehr dazu: welche Arbeiten in der Schweiz eine Bewilligung brauchen · Steuern, AHV und Versicherung für Selbstständige. Werkara ist eine Plattform, keine Behörde — verbindlich Auskunft gibt immer die zuständige kantonale Stelle.

Häufige Fragen

Wie viel verdient man als Hundesitter in der Schweiz?

Du setzt den Preis selbst; Werkara nimmt bis Ende Oktober 2026 keine Gebühr, danach 9 %. Üblich sind CHF 25 bis 35 für einen einstündigen Spaziergang, CHF 45 bis 75 für einen Betreuungstag und CHF 20 bis 30 pro Katzenbesuch.

Brauche ich eine Bewilligung oder einen Kurs?

Für einzelne Tiere nicht. Sobald du gewerbsmässig mehr als drei Hunde verschiedener Halter gleichzeitig betreust, braucht es eine Bewilligung des kantonalen Veterinäramts. Prüfe zusätzlich die Regeln deines Kantons.

Muss ich die Tiere zu mir nach Hause nehmen?

Nein. Die meisten Aufträge finden bei der Kundschaft statt — Gassi gehen, Besuche, Füttern. Betreuung bei dir zu Hause ist eine Option, kein Muss, und wird höher bezahlt.

Geht das neben dem Studium?

Sehr gut sogar. Spaziergänge und Katzenbesuche dauern 30 bis 60 Minuten und lassen sich zwischen Vorlesungen legen. Ferienzeiten sind die stärksten Wochen des Jahres.

Was, wenn dem Tier etwas passiert?

Vereinbare vorab, welche Tierarztpraxis im Notfall zuständig ist und wer die Kosten trägt, und halte es schriftlich fest. Eine private Haftpflichtversicherung ist in dieser Kategorie dringend empfohlen.

Weitere Bereiche auf Werkara

Du kannst mehrere anbieten — die meisten Tasker tun das.

Bereit für den ersten Auftrag?

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Kostenlos, dauert ein paar Minuten. Keine Kreditkarte. · Alle Infos für Tasker