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Babysitting: Regeln und Tarife.

Ab 13 Jahren CHF 8–10 pro Stunde mit dem SRK-Kurs, ab 16 CHF 11–18, als erfahrene erwachsene Person bis CHF 25. Abendgrenzen für unter 18-Jährige, die AHV-Grenze von CHF 750, wer den Babysitter versichert – und der eine Fall, der eine Bewilligung braucht.

Gemälde einer Babysitterin im Teenageralter mit Pferdeschwanz, die zwei kleinen Kindern auf einer Decke auf einem sonnigen Balkon mit Topfpflanzen ein Bilderbuch vorliest; hinter dem Geländer rote Dächer
Samstagnachmittag auf dem Balkon – ein Bilderbuch, zwei Kinder und der SRK-Kurs im Rücken.
Bevor wir starten · Einfach erklärt

Babysitten ist ab 13 erlaubt, bringt je nach Alter und Erfahrung CHF 8 bis 25 pro Stunde und braucht keine Bewilligung – nur einen Kurs, fünf Telefonnummern und ein erstes Treffen.

Eltern in der Schweiz zahlen Jugendlichen mit dem Babysitting-Pass des SRK rund CHF 10 pro Stunde, erfahrenen Erwachsenen bis CHF 25. Die Regeln betreffen das Alter des Babysitters (Abendgrenzen für unter 18-Jährige), die AHV ab CHF 750 im Jahr und einen Unterschied: Bei der Familie zuhause ist es Babysitting, bei dir zuhause ist es Tagesbetreuung und braucht eine Bewilligung.

  1. Mach den SRK-Kurs.Zehn Stunden, ab 13 Jahren. Das ist das Diplom, nach dem Eltern fragen.
  2. Triff die Familie einmal vor dem ersten Abend.Kinder, Wohnung, Regeln, Nummern am Kühlschrank.
  3. Verlange den SRK-Tarif für dein Alter.CHF 8–10 mit 13–15, CHF 11–18 mit 16–25, mehr als erfahrene erwachsene Person.
  4. Frag nach einem festen Abend.Ein fixer Abend pro Woche bei einer Familie schlägt zehn einzelne Anfragen.
01 · Drei Zahlen

Tarif, Alter, Taschengeld-Grenze.

CHF 11–18
pro Stunde empfiehlt das SRK für 16- bis 25-Jährige, die zwei Kinder hüten. CHF 8–10 mit 13–15; der Marktschnitt liegt bei CHF 16
SRK · Babysitting24 [1]
13
ist das Alter, ab dem du gegen Geld babysitten darfst – leichte Arbeit, beschränkte Stunden und idealerweise nach dem SRK-Kurs
ArGV 5 · SRK [4]
CHF 750
im Jahr pro Familie ist die Grenze, unter der ein Babysitter unter 25 gar keine AHV zahlt – der «Taschengeld-Job»
AHV 2.06 [6]

Was Babysitter verdienen – nach Alter und Erfahrung

Pro Stunde, für zwei Kinder. [1] [2]

13–15 Jahre, SRK-Kurs
CHF 8–10
16–25 Jahre
CHF 11–18
Marktschnitt
CHF 16
Erfahrene Erwachsene, kocht und hilft bei Hausaufgaben
CHF 20–25
Nanny (regelmässig, mehrere Tage)
CHF 25–30
02 · Vor dem ersten Abend

Das erste Treffen in vier Schritten.

  1. Triff die Familie einmal, mit den Kindern.Fünfzehn Minuten, vor dem ersten Abend. Die Eltern wollen sehen, wie du mit den Kindern redest – und du willst die Wohnung sehen.
  2. Schreib fünf Nummern an den Kühlschrank.Beide Eltern, die Kinderärztin oder der Kinderarzt, 144 Sanität, 145 Tox Info, 117 Polizei. Frag, wo die Hausapotheke ist.
  3. Sprecht die Regeln laut ab.Schlafenszeit, Essen, Bildschirm, wer an die Tür darf, was tun, wenn ein Kind krank wird. Eltern vergessen es zu sagen – du fragst.
  4. Lohn und Zeit, einmal klären.Stundentarif, wie ein später Abend bezahlt wird, wie du nach Hause kommst. Danach muss man nie mehr darüber reden.
03 · Dein Tarif

Alter, Kinder, Stunden.

04 · Die Regeln im Detail

Sechs Dinge, die Eltern und Babysitter beide kennen sollten.

  • Babysitten bei der Familie zuhause braucht keine BewilligungGelegentlich Kinder bei ihnen zuhause zu hüten ist frei, egal wie alt der Babysitter ist. Regelmässig Kinder bei dir zuhause zu betreuen (Tagesfamilie) ist etwas anderes: Dafür braucht es eine kantonale Bewilligung oder Meldung. [7]
  • Unter 16 bis 20:00 zuhause, unter 18 bis 22:00Für jugendliche Babysitter gilt der Jugendarbeitsschutz: leichte Arbeit ab 13 mit beschränkten Stunden, normale Arbeit ab 15, und der Abend endet unter 16 um 20:00 und unter 18 um 22:00 (keine Nachtarbeit). Ab und zu ein Freitagabend ist okay, unter der Woche bis Mitternacht nicht. [4] [5]
  • Der SRK-Kurs ist das DiplomZehn Stunden ab 13: Windeln, Essen, ins Bett bringen, Unfälle verhüten, was tun, wenn etwas passiert. Kostet rund CHF 120 und gibt dir den Babysitting-Pass – das Erste, wonach Eltern fragen. [3]
  • AHV: die Taschengeld-Grenze von CHF 750Babysitter unter 25, die bis CHF 750 im Jahr von einer Familie verdienen, zahlen keine AHV, und die Familie muss nichts anmelden. Darüber oder ab 25 zieht die Familie die AHV ab dem ersten Franken im vereinfachten Verfahren ab. [6]
  • Versicherung: unter 18 die der Eltern, danach die der FamilieJugendliche Babysitter sind über die Haftpflicht- und Unfallversicherung ihrer eigenen Eltern gedeckt. Ab 18 – über der Taschengeld-Grenze – versichert dich die Familie, die dich anstellt, für rund CHF 100 im Jahr gegen Unfälle. [8]
  • Regelmässig schlägt gelegentlich – auch hierEin fixer Abend pro Woche bei einer Familie ist mehr wert als zehn einzelne Anfragen: Die Kinder kennen dich, die Eltern vertrauen dir, und der Tarif steigt mit jedem Jahr. Frag nach dem dritten Abend danach.

Welche Kinderbetreuung eine Bewilligung braucht: Welche Nebenjobs brauchen eine Bewilligung oder ein Zertifikat?. AHV im Haushalt: Die AHV-Regel CHF 2 500 einfach erklärt.

05 · Häufige Fragen

Kurze Antworten.

Wie viel verlangt ein Babysitter in der Schweiz?

Das SRK empfiehlt CHF 8–10 pro Stunde für 13- bis 15-Jährige und CHF 11–18 für 16- bis 25-Jährige, für zwei Kinder, plus CHF 2 pro weiteres Kind und mindestens CHF 50 für eine Nacht. Der Marktschnitt liegt bei rund CHF 16; erfahrene Erwachsene verlangen CHF 20–25, Nannys CHF 25–30.

Wie alt muss ich sein, um zu babysitten?

13 – für leichte Arbeit mit beschränkten Stunden, abends bis 20:00 (ab 16 bis 22:00). Der SRK-Babysittingkurs beginnt ab 13, und die meisten Eltern fragen danach.

Brauche ich zum Babysitten eine Bewilligung?

Nicht bei der Familie zuhause. Wer regelmässig Kinder bei sich zuhause betreut (Tagesfamilie), braucht nach der PAVO eine kantonale Bewilligung oder Meldung.

Zahle ich AHV auf Babysitting-Geld?

Unter 25 und bis CHF 750 im Jahr von einer Familie: nein. Darüber oder ab 25 zieht die Familie die AHV ab dem ersten Franken im vereinfachten Verfahren ab.

Wer versichert einen Babysitter?

Unter 18 decken die Versicherungen der eigenen Eltern Haftpflicht und Unfall. Ab 18 und über der Grenze von CHF 750 versichert die Familie, die dich anstellt, dich gegen Berufsunfälle (rund CHF 100 im Jahr).

Gemälde einer Babysitterin, die einem Kind auf einem sonnigen Balkon vorliest

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Quellen

Woher die Regeln stammen.

  1. [1]
    swissmom — Babysitter: Lohn, Versicherungen, Sozialabgaben — Tarifempfehlung des SRK: 13–15 Jahre CHF 8–10, 16–25 Jahre CHF 11–18 pro Stunde für zwei Kinder; +CHF 2 pro weiteres Kind; Nacht ab CHF 50. www.swissmom.ch
  2. [2]
    Babysitting24 — Wie viel kostet ein Babysitter — Durchschnitt CHF 16 pro Stunde, Nannys rund CHF 25. babysitting24.ch
  3. [3]
    Schweizerisches Rotes Kreuz (SRK) — Babysitting-Kurs SRK — ab 13 Jahren, 10 Stunden, Babysitting-Pass. www.srk-thurgau.ch
  4. [4]
    SECO – Staatssekretariat für Wirtschaft — FAQ Jugendarbeitsschutz — leichte Arbeit ab 13, normale Arbeit ab 15, Abendgrenzen 20:00 (unter 16) und 22:00 (ab 16), max. 9 Stunden pro Tag. www.seco.admin.ch
  5. [5]
    Schweizerische Eidgenossenschaft — Verordnung ArGV 5 (Jugendarbeitsschutz), Art. 4 und 10 — leichte Arbeit ab 13, Grenzen. www.fedlex.admin.ch
  6. [6]
    Informationsstelle AHV/IV — Merkblatt 2.06 — Arbeit im Haushalt: unter 25-Jährige mit bis CHF 750 im Jahr pro Haushalt sind von der AHV befreit; sonst Beiträge ab dem ersten Franken (2026). www.ahv-iv.ch
  7. [7]
    Schweizerische Eidgenossenschaft — Pflegekinderverordnung (PAVO), Art. 12 — regelmässige bezahlte Tagesbetreuung bei der Betreuungsperson zuhause braucht eine kantonale Bewilligung oder Meldung; Babysitten bei der Familie zuhause nicht. www.fedlex.admin.ch
  8. [8]
    Die Mobiliar — Unfallversicherung für Hausangestellte — ab rund CHF 100 im Jahr. www.mobiliar.ch

Am 5. Oktober 2026 mit den obigen Quellen abgeglichen; die Zahlen gelten für 2026 und ändern jeweils im Januar. Das Datum «Zuletzt aktualisiert» oben ändert sich, sobald eine Zahl aufgefrischt wird. Die Tarife sind Empfehlungen des SRK und Marktbeobachtungen; Details zum Jugendarbeitsschutz solltest du beim SECO prüfen. Diese Seite ist eine allgemeine Information, keine Rechtsberatung.