Gartenarbeit als Nebenjob.
CHF 30–40 pro Stunde, neun Monate Saison, das Geld steckt in den Hecken, und es gilt eine Regel: kein Spritzen für Kunden ohne Bewilligung. Was du anbietest, wann, mit wessen Werkzeug – und was eine Saison einbringt.

Gärten brauchen von März bis November jede Woche dieselben Hände. Das ist ein Nebenjob für CHF 30–40 pro Stunde mit einer Regel: nicht spritzen.
Mähen, Jäten, Hecken, Laub – dafür braucht niemand ein Diplom, und in jeder Strasse gibt es drei Gärten, deren Besitzer lieber zahlen, als es selbst zu tun. Die Saison dauert neun Monate, das Geld steckt in den Hecken, und das Einzige, was das Gesetz verbietet, ist das Spritzen von Pflanzenschutzmitteln für andere ohne Bewilligung.
- Biete zuerst den Rasen pro Woche an.Freitags, CHF 60, jede Woche ab April. Drei Gärten in einer Strasse sind eine Tour.
- Nimm die Hecken dazu.Zweimal im Jahr, CHF 150–400 pro Einsatz. Lerne, gerade zu schneiden – es ist der bestbezahlte Auftrag im Gartenbereich.
- Erst ihr Werkzeug, dann deins.Akku-Heckenschere und Laubbläser, CHF 300–600, sobald die Kunden fest sind.
- Lass die Spritze im Schuppen.Jäte von Hand. Pestizide für Kunden brauchen eine Fachbewilligung – lohnt sich für einen Nebenjob nicht.
Tarif, Saison und das eine Verbot.
Was es zu tun gibt, Monat für Monat.
Die Balkenlänge zeigt, wie viel in diesem Monat für eine Gartenhilfe los ist.
Drei Listen.
Rasen, Hecken, Extrastunden.
Sechs Dinge, die aus einer Gartenhilfe einen Profi machen.
- Werkzeug: Starte mit ihremDie meisten Kunden haben einen Rasenmäher und eine Heckenschere; vereinbare beim ersten Besuch, dass du sie benutzt und wer sie schleift. Eigene Akku-Geräte kommen mit den Kunden – für CHF 300–600 bekommst du eine Heckenschere und einen Laubbläser.
- Preis pro Einsatz, nicht pro Stunde«Rasen und Kanten jeden Freitag, CHF 60» verkauft sich besser als CHF 35 pro Stunde. Kunden wissen, was sie zahlen; du entscheidest, wie schnell du arbeitest. Den Stundenansatz behältst du für Extraarbeiten.
- Das Geld steckt in den HeckenEin Heckenschnitt bringt CHF 150–400 pro Einsatz und fällt zweimal im Jahr in jedem Garten der Strasse an. Lerne, gerade zu schneiden – mit einer Richtschnur und einer stabilen Leiter –, und du hast den bestbezahlten Auftrag im Gartenbereich.
- Papierkram: Hauslohn oder eigene RechnungenEine Familie, die dich regelmässig anstellt, zieht die AHV ab dem ersten Franken ab und versichert dich für etwa CHF 100 im Jahr gegen Unfall. Mehrere Kunden auf eigene Rechnung: Melde dich ab CHF 2 500 im Jahr bei der Ausgleichskasse an und schliesse eine Betriebshaftpflicht ab. [7] [9]
- Sicherheit: Brille, Handschuhe, GehörschutzHeckenscheren und Laubbläser schleudern Dinge herum. Schutzbrille, Handschuhe und Gehörschutz kosten zusammen CHF 40. Nie die Heckenschere über Schulterhöhe – stell lieber die Leiter um.
- Winter: das ruhige QuartalVon Dezember bis Februar gibt es fast nichts zu tun. Füll die Zeit mit Aufträgen drinnen – Montage, Reparaturen, Umzugshilfe – oder vereinbare einen Jahresvertrag, der den Lohn auf zwölf Monate verteilt.
Welche Aufträge eine Bewilligung brauchen: Welche Nebenjobs brauchen eine Bewilligung oder ein Zertifikat?. Versicherung: Versicherung beim Nebenjob. Die zehn Wochenend-Aufträge: Nebenjob am Wochenende: 10 Aufträge, die du sofort anbieten kannst.
Kurze Antworten.
Wie viel verdient eine Gartenhilfe in der Schweiz?
Private Gartenhilfen verdienen CHF 30–40 pro Stunde; Gartenbaufirmen verlangen CHF 80–120 inklusive Werkzeug und Entsorgung. Ein Heckenschnitt bringt CHF 150–400 pro Einsatz. Der gesetzliche Mindestlohn für Hausangestellte ab 5 Stunden pro Woche beträgt CHF 20.35.
Darf ich für Kunden Unkraut spritzen?
Nicht ohne Fachbewilligung Pflanzenschutz. Wer Pflanzenschutzmittel beruflich einsetzt, braucht die Bewilligung, und ab 2027 kannst du die Mittel ohne sie nicht einmal kaufen. Jäte von Hand oder mit der Hacke.
Brauche ich eigenes Werkzeug?
Am Anfang nicht. Die meisten Kunden haben einen Rasenmäher und eine Heckenschere; vereinbare, dass du diese benutzt. Kauf dir eigene Akku-Geräte, sobald du feste Kunden hast.
Wann ist Gartensaison?
März bis November. Rasen wöchentlich ab April, Hecken im Juni und September, Laub im Oktober. Dezember bis Februar ist fast nichts los – plane dafür Aufträge drinnen ein.
Wer versichert mich?
Eine Familie, die dich anstellt, muss dich gegen Berufsunfälle versichern. Auf eigene Rechnung brauchst du eine Betriebshaftpflicht und Unfalldeckung in deiner Krankenkasse.

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Tasker werdenWoher die Regeln stammen.
- [1]myky — Stundenlohn Gärtnerin/Gärtner — private Gartenhilfen CHF 30–40 pro Stunde; Firmen CHF 80–120 inkl. Werkzeug und Entsorgung. www.myky.ch
- [2]Blick — Haushalts-Report — Haushaltshilfe inkl. Gartenarbeit kostet im Schnitt CHF 25.80 pro Stunde. www.blick.ch
- [3]SECO – Staatssekretariat für Wirtschaft — NAV Hauswirtschaft 2026 — Mindestlohn CHF 20.35 pro Stunde für Hausangestellte ab 5 Stunden pro Woche (Gartenhilfen inklusive). www.seco.admin.ch
- [4]Bauernzeitung — Pflanzenschutzmittel-Verkauf an Private — berufliche Anwender brauchen eine Fachbewilligung; ab 2026 ist sie für den Kauf nötig; für Bienen und Gewässer schädliche Mittel werden nicht mehr an Privatpersonen verkauft. www.bauernzeitung.ch
- [5]UFA-Revue — Neue Fachbewilligung Pflanzenschutz — digitale Bewilligung, fünf Jahre gültig, ab 1. Januar 2027 Pflicht für den Kauf. www.ufarevue.ch
- [6]Suva — Ausbildung Pflanzenschutzmittel — Ausbildungsanforderungen für Mitarbeitende, die Pflanzenschutzmittel einsetzen. www.suva.ch
- [7]Informationsstelle AHV/IV — Merkblatt 2.06 — Hausangestellte: AHV ab dem ersten Franken, Unfallversicherung durch den Haushalt (2026). www.ahv-iv.ch
- [8]Suva — BU/NBU — Berufsunfälle sind ab der ersten Stunde durch den Arbeitgeber versichert. www.suva.ch
- [9]Helvetia — Bedingungen Privathaftpflicht — bezahlte Arbeit ausgeschlossen; auf eigene Rechnung braucht es eine Betriebshaftpflicht. www.helvetia.com